Kim Dongni

Ulhwa, die Schamanin

Roman

Ulhwa, die Schamanin
19,90 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

  • Art.Nr./ISBN: 9783865320261
  • Verlag: Pendragon
  • Jahr: 2005
  • Einband: Festeinband
  • Seitenzahl: 217
  • Sprache: deutsch
  • Medientyp: Buch

Lieferzeit 7-10 Werktage

Nach langer Trennung schließt Ulhwa, eine Schamanin, ihren Sohn Yongsul wieder... mehr
Produktinformationen "Ulhwa, die Schamanin"

Nach langer Trennung schließt Ulhwa, eine Schamanin, ihren Sohn Yongsul wieder glücklich in ihre Arme. Sie hatte ihn mit zehn Jahren zur Ausbildung in einen Tempel gebracht, doch enttäuscht wegen des Verfalls der buddhistischen Werte hat er den Tempel verlassen und ist zum Christentum konvertiert. Er will nun auch seine Mutter und Schwester vom Wert des neuen Glaubens und der Rückständigkeit ihres Aberglaubens überzeugen und sie bekehren. In dieser Konstellation ist der Ausbruch eines schweren Konfliktes zwischen traditionellen und neuen Werten, zwischen der alten und der jungen Generation, schon angelegt. Bei der ersten Begegnung von Mutter und Sohn wird die offene Auseinandersetzung gerade noch vermieden, aber dann belegt die Mutter alle Versuche, in ihrem Lebensbereich etwas zu ändern, mit einem Fluch. Kim Dongni gilt als moderner Klassiker der koreanischen Literatur, da er von den dreißiger bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit seinen Werken prägende Spuren hinterlassen hat. Diesen Ruf begründete er mit der 1936 veröffentlichten Erzählung „Schamanengemälde“, die er vierzig Jahre später wieder aufgriff und zu dem erfolgreichen Roman „Ulhwa, die Schamanin“ umgestaltete, der in viele Sprache übersetzt wurde.

Kim Dongni, wurde 1913 in ärmlichen Verhältnissen geboren. Seine literarische und philosophische Bildung erwarb sich der Autor selbständig. Sein literarisches Debüt feierte er in den Jahren 1934 und 1935. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und bekleidete mehrere kulturelle Ämter. 1995 starb er in Seoul.

Weiterführende Links zu "Ulhwa, die Schamanin"
Unser Kommentar zu "Ulhwa, die Schamanin"
Pendragon
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Ulhwa, die Schamanin"
24.11.2016

interessant, leider schlecht übersetzt

Ich finde das Bemühen des „Korea Literature Translation Institute“ (LTI), mit seiner Förderung der Übersetzung ein Werk des klassischen koreanischen Erzählers Kim Dongni deutschen Lesern näherzubringen anerkennenswert. Nur konnte ich kein so richtiges Lesevergnügen empfinden, weil das Buch einfach schecht übersetzt ist: verschachtelte lange Sätze, holpriger Satzbau und häufiges stilistisches Abrutschen in die Umgangssprache („lang und breit“, „mit Ach und Krach“, „blödes Zeug schwätzen“, „wie die Pest hassen“, „keine Ahnung haben“, „zugange sein“, „warum auch immer“ und „und dergleichen mehr“) werden dem klassischen Werk nicht gerecht. Bei einer Nachauflage des Buches sollte auf die helfende Redaktion eines stilsicheren Muttersprachlers nicht (wieder) verzichtet werden, um die sich häufenden Satzeinleitungen mit „und“, „und dann“, „aber“, „da“ auszugleichen und wiederholte Füllwörter wie „ja“, „so“, „nämlich“, „also“, „eigentlich“, „irgendwie“ und „natürlich“ einzusparen. Auch unglücklich übertragene poetische Bilder könnten sprachlich präzisiert werden, denn wie können „ im Wasser sich spiegelnde Sterne durch Froschgequake auseinanderstieben“ ? Wie sieht ein „zunehmender Halbmond“ aus, und was ist Unkrautgebüsch?

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen