Hwang Tong-Gyu

Hwang Tong-Gyu: Berkeley’sches Liebeslied

Gedichte

Hwang Tong-Gyu: Berkeley’sches Liebeslied
17,50 € *

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  • Art.Nr./ISBN: 9783927648739
  • Verlag: Edition Delta
  • Jahr: 2020
  • Einband: broschiert
  • Seitenzahl: 156
  • Sprache: zweisprachig: Koreanisch - Deutsch
  • Medientyp: Buch

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Aus dem Koreanischen von Kim Kyung-Hee und Bettina Opitz-Chen.   시인의 말 인간의 웃음과 사람의... mehr
Produktinformationen "Hwang Tong-Gyu: Berkeley’sches Liebeslied"

Aus dem Koreanischen von Kim Kyung-Hee und Bettina Opitz-Chen.

 시인의 말

인간의 웃음과 사람의 웃음이 구별되는 이 황당함. 인간의 눈물과 사람의 눈물이 구별 안되는 이 당혹감. 이들은 나의 걸림돌이다. 그러나이 걸림돌들이 이 세상의 내 족적(足跡)이 아닌가.

2000년 1월
황동규
 
Wort des Dichters

Diese Verblüffung, dass mir das Lachen eines Menschen von dem eines Menschen unterschiedlich erscheint. 
Diese Verlegenheit, dass mir die Tränen eines Menschen von denen eines Menschen nicht unterschiedlich erscheinen. 
Sie sind mir Stolpersteine. Aber sind diese Stolpersteine nicht doch meine Fußspuren  in dieser Welt?

Januar 2000
Hwang Tong-Gyu

황동규 Hwang Tong-Gyu wurde am 9. April 1938 in Sukcheon in Nordkorea geboren und ist einer der prominentesten Dichter Koreas. Seine Familie siedelte 1946 nach der Teilung Koreas nach Seoul in Südkorea über. Nach dem Studium der englischen Literatur an der Nationaluniversität Seoul und an der Universität Edinburgh lehrte er von 1968 bis zu seiner Emeritierung 2003 als Professor für englische Literatur an seiner Alma mater in Seoul. Gegenwärtig ist er Ehrenprofessor seiner Universität und zugleich Mitglied der Nationalen Akademie der Künste.
Hwang machte sein Debüt 1958 schon während seiner Studienzeit mit der Veröffentlichung der Gedichte, „Ein freudiger Brief“, jetzt ein beliebtes Volkslied, und „Oktober“ in der Zeitschrift Hyeondae Munhak. Seitdem hat er sechzehn Gedichtsammlungen herausgebracht und wurde dafür mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hyeondae-Literaturpreis, dem Kim-Jongsam-Literaturpreis, dem Daesan-Literaturpreis, dem Midang-Literaturpreis, dem Manhae-Großpreis im Bereich Literatur, dem Kim-Daljin-Literaturpreis, dem Ku-Sang-Literaturpreis und 2016 dem Hoam-Preis im Bereich Künste, der als der höchste Preis für einen Schriftsteller und Künstler in Korea gilt.


Hwangs Gedichte zeichnen sich dadurch aus, dass sie menschliche Gefühle und Erfahrungen in feinster Sensibilität erfassen und diese mit eindrucksvoller Bildhaftigkeit und tiefer Reflexion zur Sprache bringen. Hwang nahm den westlichen Modernismus auf, ließ sich aber nicht von ihm überwältigen, sondern verband ihn kreativ mit der koreanischen Lyriktradition und eröffnete so eine neue Perspektive innerhalb der Lyrik Koreas. Entsprechend wird Hwangs Dichtung von vielen Literaturkritikern mit Begeisterung gerühmt: Seine Dichtung stehe auf dem „Höhepunkt der modernen koreanischen Lyrik.“ (Yu Jong-Ho)
Er sei der Dichter, der „das höchste Niveau erreicht hat, das die koreanische Dichtung erreichen kann.“ (Kim Byeong-Ik)
Und ganz ähnlich: Seine Dichtung habe „das höchste Niveau erreicht, das die koreanische Sprache anstreben kann.“ (Lee Soong-Won)

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