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Oh Jung-hee

Oh Jung-hee: Vögel

Produktinformationen "Oh Jung-hee: Vögel"

OH Jung-Hee gilt als „außergewöhnliche Stimme“ in der koreanischen Literatur. Mit dem Roman „Vögel“ kehrt die Autorin zur Erzählperspektive ihrer frühesten Texte zurück, denn hier wird aus der Perspektive eines jungen Mädchens die Geschichte einer Kindheit erzählt, in der die Betroffene nicht Kind sein darf, weil sie in einer Welt von Gewalt und Verständnislosigkeit lebt. Oh Jung-Hee zeichnet dabei ein anschauliches Bild von den Verhältnissen in einer nach außen geordneten, aber dennoch sozial nicht gesicherten Gesellschaft. Die Autorin erzählt mit tiefem psychologischem Einfühlungsvermögen eine Alltagsgeschichte, die bei aller Trostlosigkeit letztlich doch nicht hoffnungslos ist. Oh Jung Hee kann zwar nicht zu den feministischen Autorinnen gezählt werden, aber ihre äußerst poetischen Texte sind dennoch exemplarische Beispiele weiblichen Schreibens. Über die Autorin Oh Jung-Hee wurde 1947 in Seoul geboren, besuchte dort die Ewha Mädchenoberschule und die Sorabol-Kunsthochschule, an der sie kreatives Schreiben studierte. Nach dem Studium veröffentlichte sie 1968 ihre erste Erzählung. Die Autorin erhielt für ihre Arbeiten zahlreiche Preise und ihre Bücher wurden bereits in verschiedene Sprachen, darunter sehr erfolgreich ins Amerikanische und Französische, übersetzt. Zu den bekanntesten Werken von Oh Jung-Hee zählen „Fluß des Feuers“ (1977), „Der Hof meiner Kindheit“ (1981), „Die Seele des Windes“ (1986) und „Jenseits des Berges“ (1988).

»Die Welt aus der Kinderperspektive – wütend, provokativ und weise.« Der Tagesspiegel

»Die Ansicht, dass die Kinderwelt naiv, hell und glücklich sei«, stellt für Oh Jung-Hee »ein furchtbares Missverständnis der Erwachsenen« dar. Die Geschichte zweier südkoreanischer Kinder erzählt sie denn auch konsequent aus der Sicht des Mädchens Uumi, das allein für sich und seinen jüngeren Bruder Uuil sorgt. Die beiden Geschwister leben, nachdem sie zuerst von der Mutter, dann auch vom Vater verlassen worden sind, in einer ärmlichen Hinterhofwohnung, die ihnen Nest und Käfig zugleich ist. Der Bruder möchte am liebsten fliegen können wie der Weltraumjunge Toto im Fernsehen, der für Gerechtigkeit kämpft. Und Uumi sehnt sich danach, so schnell wie möglich erwachsen zu werden, um in die Zukunft aufzubrechen. Unbeirrbar halten sie an ihren Träumen fest. Korea ist Gastland an der Frankfurter Buchmesse 2005

Rezensionen

»Das Nichtgesagte erzeugt eine Spannung, die dem Erzählten trotz der Schwere der Thematik eine Leichtigkeit beschert.« Katrin Ruchti-Fehr Rheinfall-Woche Schaffhausen 30.03.2006

»Oh Jung-Hee wählt den lakonischen Ton, der die Tragödie der zwei verstoßenen Kinder auf das stumme Entsetzen festschreibt.« Augsburger Allgemeine 15.10.2005

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24,90 €* 28,90 €* (13.84% gespart)